Pharmaindustrie

Explosionsschutz in der Pharmaindustrie

Schon seit langem wird in der pharmazeutischen Industrie viel für die Sicherheit von Arbeitskräften und den Explosionsschutz getan.

Auch in Bezug auf den Schutz vor elektrostatischer Ladung in gefährlichen Verfahrensumgebungen wurden erhebliche Fortschritte erzielt. Elektrostatische Ladung entsteht beispielsweise beim Fräsen und Schleifen, beim Auffangen vom Staub, beim Füllen von Behältern und allgemein beim Transfer von brennbaren Pulvern und Lösungsmitteln. Nach mechanisch erzeugten Zündfunken sind unkontrollierte elektrostatische Entladungen die häufigste Ursache für die Zündung brennbarer Staubwolken.


Kunden-Referenzen

Earth-Rite Multipoint ist das ideale Überwachungssystem, mit dem wir vor der Verarbeitung von potentiell brennbaren Pulvern die korrekte Erdung und den Potentialausgleich unserer Maschinen und Anlagen gewährleisten können. Die ATEX-Zertifizierung ermöglicht es uns, das Earth-Rite Multipoint System in explosionsgefährdeten Zonen zu verwenden.
Don Zorn, Corporate Engineering Manager, Quadro Engineering, ON, Kanada

     

Der Artikel  „Earthing & Bonding Applications – Controlling Static Electricity in Hazardous Areas“ (Erdungs- und Potentialausgleichssanwendungen – Schutz vor elektrostatischer Ladung in explosionsgefährdeten Bereichen) von Newson Gale ist  sehr informativ und einfach verständlich. Er bietet praktische Hinweise und ist anschaulich illustriert. Auch die vielen Hintergrundinformationen und der Bezug auf verschiedene Vorschriften und Richtlinien sind von großem Vorteil. Dadurch, dass der Artikel europäische (Cenelec), amerikanische (NEC) und internationale (IEC) Normen für die Klassifizierung von explosionsgefährdeten Bereichen vergleicht und außerdem in mehreren Sprachen erhältlich ist, eignet er sich ganz hervorragend als Referenzdokument.
Declan Kielty, Senior Manager, Health & Safety, Pfizer, Irland



Gefahren durch statische Elektrizität



Befüllen und Entleeren von Tanklastzügen

 

 

Straßentankfahrzeuge können große Ladungsmengen speichern, die durch die Verladung elektrostatisch aufgeladener Flüssigkeiten und Pulvern entstehen. Ungeerdete Tankfahrzeuge können zündfähige elektrostatische Funken mit  einem Energiegehalt von über 1000 mJ in potentiell entzündlichen und brennbaren Atmosphären freisetzen, wenn der Behälter nicht richtig geerdet ist.






Erdung isolierter Produktionseinrichtungen

 

 

Es ist möglich, dass für die Pulververarbeitung verwendete Rohre, Ventile, Gebläse, Trichter und andere Komponenten aufgrund von Vibrationen sowie aufgrund der Isolationseigenschaften bestimmter Teile (z.B. Dichtungen) oder auch durch normale Abnutzung, voneinander getrennt werden. Um zu bestimmen, ob diese Komponenten während der Verarbeitung elektrisch voneinander getrennt wurden, können geeignete Erdungsüberwachungssysteme eingesetzt werden.






Befüllen und Entleeren von FIBC

 

 

Beim Transport und Verfüllen von Pulvern wird an den FIBC-Säcken ein hohes Maß an elektrostatischer Ladung erzeugt. FIBC-Säcke des Typs C, die regelmäßig in potentiell entzündlichen oder brennbaren Atmosphären verwendet werden, müssen in der Lage sein, elektrostatische Aufladungen abzuleiten. So wird gewährleistet, dass weder das Pulver noch der FIBC-Sack energiereiche elektrostatische Funken oder Büschelentladungen in die Umgebung freisetzen kann.






Erdung mobiler
Behälter und Fässer

 

 

Beim manuellen Befüllen von mobilen Fässern und Behältern kann es zwischen den Behältern und dem Bedienpersonal zu einer elektrostatischen Funkenentladung kommen, wenn das Fass bzw. der Behälter nicht richtig geerdet ist. Damit der Bediener weiß, wann der sichere Transfer des Produkts erfolgen kann, sollten Erdungsklammern mit deutlich sichtbaren, blinkenden LEDs verwendet werden. So wird angezeigt, ob das Fass bzw. der Behälter mit einem verifizierten Erdungspunkt verbunden ist.



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