Erdung von FIBC Bags des Typs C

Earth-Rite FIBC Produktbild und Anwendung in der Industie

FIBCs des Typs C bestehen aus leitendem Gewebe oder Kunststofffolie mit eingewebten leitenden Fäden oder Fasern, die die Gefahr von Zündfunken, Büschelentladungen und Gleitstielbüschelentladungen abwenden sollen.

FIBCs des Typs C sollten über Erdungslaschen verfügen (in der Regel oben und unten am Behälter), die elektrisch mit dem leitenden Material oder den leitenden Gewebefäden verbunden sind. Beim Befüllen oder Entleeren der FIBCs erfolgt über diese Erdungslaschen die Verbindung zum Erdungspunkt, um so sicherzustellen, dass sich der Behälter nicht elektrostatisch aufladen kann.

Die Erdung von Schüttgutbehältern des Typs C kann entweder passiv (mit einpoligen Klammern und Kabeln) oder aktiv (mit Überwachungssystemen) erfolgen. Ein Erdungssystem kann anzeigen, ob der Widerstand der elektrostatisch ableitfähigen Gewebefäden innerhalb des zulässigen Bereichs (100 Megaohm bzw. 10 Megaohm) liegt.

Es gibt jedoch keinen Aufschluss über den allgemeinen Zustand des Schüttgutbehälters. Es überprüft lediglich, ob die in das Behältermaterial eingebetteten leitenden Gewebefäden über einen guten elektrischen Kontakt mit den Erdungspunkten verfügen.

Schüttgutbehälter des Typs C können auf der Innenseite über Auskleidungen verfügen. Der elektrische Durchgang zwischen der Auskleidung und den Gewebefäden des FIBCs werden von Erdungssystemen jedoch nicht verifiziert.

Die Prüfung der Eignung und des allgemeinen Zustands der Schüttgutbehälter des Typs C liegt im Verantwortungsbereich des Standortbetreibers.

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