Erdung von Prozessanlagen und -equipment

Erdung für Anlagen mit mehreren Komponenten - Earth-Rite Multipoint II Produktbild und Anwendug - Erdung einer Prozessanlage

Bei der Verarbeitung von Pulverstoffen können aufgrund des Materialflusses große Ladungsmengen entstehen. Die Hauptursache der elektrostatischen Aufladung von Anlagen für die Pulververarbeitung ist die sogenannte „Triboelektrifizierung“ (Reibungselektrizität).

In der Pharmaindustrie können sich Geräte und Anlagen wie Pulverfördersysteme, Feinmahlanlagen, Mischer und Siebtürme stark elektrostatisch aufladen, wenn diese Systemkomponenten elektrisch vom Erdreich getrennt sind.

Werden die Geräte und Anlagen regelmäßig zu Reinigungs- und Wartungszwecken demontiert, kann es passieren, dass die Potentialausgleichsverbindungen beim Wiedereinbau vergessen oder falsch hergestellt werden.

Regelmäßiges Biegen, Vibrationen und Korrosion können sich ebenfalls negativ auf die Qualität der Montageverbindungen auswirken, weshalb unbedingt sichergestellt werden muss, dass sich innerhalb der Baugruppen keine Komponenten befinden, die elektrisch von der Erde getrennt sind.

Geräte und Anlagen zur Pulververarbeitung stellen im Vergleich zu Standardanwendungen eine größere Herausforderung dar, da sie zahlreiche Metallteile enthalten, die wiederum größere Baugruppen bilden können, die elektrisch voneinander isoliert sind. Es muss daher unbedingt gewährleistet werden, dass auch mehrere Komponenten, die mit aufgeladenen Pulverstoffen in Kontakt kommen, in Hinblick auf ihren Erdungsschutz überwacht werden.

Dieses Anwendungsszenario ist jedoch nicht ausschließlich auf Anlagen zur Pulververarbeitung beschränkt. Bei der Verarbeitung von Flüssigkeiten (z. B. beim Befüllen mehrerer Fässer oder dem Beladen mehrerer Eisenbahnkesselwagen) können mehrere Erdungspunkte über ein einziges Erdungssystem gemanagt werden.

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