Erdung von Prozessanlagen und -equipment

Produktbild des Earth-Rite OMEGA II und Anwendungbeispiel der Erdungsüberwachung von Prozessanlagen.

Es gibt Anwendungen, bei denen Auftragnehmer im Elektrobereich im Rahmen eines spezialisierten Instrumentierungs-/Automatisierungsprojekts auch Erdungslösungen bereitstellen müssen. Bei ihren Bemühungen, die sehr speziellen Projektanforderungen zu erfüllen, haben die Projektierer häufig mit Einschränkungen zu kämpfen, die durch standardmäßige „Einheitslösungen“ entstehen, die nicht an die spezifischen Erfordernisse angepasst werden können. Ein möglicher Kompromiss besteht dann in der Spezifizierung von Erdungsrelais, die eine ganze Reihe von Widerstandswerten überwachen können.

Derartige Installationen verfügen zwar am eigentlichen Ort der Erdung über keine Erdungsstatusanzeigen, aber dennoch können solche Relais den Erdungsstatus von festen Anlagen- und Geräteanschlüssen oder rotierenden Maschinen überwachen. Ein internes Relais stellt Ausgangskontakte für die Kopplung mit SPS-Steuerungen oder maßgeschneiderten Mensch-Maschine-Schnittstellen bzw. Einbausystemen für die Anzeige bereit.

Aufgrund des Aufbaus der Lager etc. wird eine durchgängige Erdung häufig mithilfe eines außerhalb des Gefahrenbereichs montierten Erdungsüberwachungsrelais umgesetzt. Dieses Relais dient zur Überprüfung der Erdverbindung zum Behälter oder Laufrad über Kohlebürsten oder Schleifringe auf der Welle.

Relais mit mehreren Widerstandseinstellungen werden in der Regel auf Hutschienen in Einbaugeräte für die Montage außerhalb von Gefahrenbereichen eingebaut.

Die Nutzung eines kompakten Einbauerdungsmoduls, das eine Reihe von Widerstandswerten überwachen kann und mit einem Ausgangsrelais für die Verriegelung mit Steuerkreisen oder Systemen für das Starten von Motoren ausgestattet ist, kann zur Erhöhung der Prozesssicherheit beitragen.

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